"Kreativität ist ein anderes Wort für Liebe." (Susanne Hoffmann)

Sternbild 2016-06

Spiritualität – Die Währung des 21. Jahrhunderts

Mit dem Jahrtausendwechsel im Jahre 2000 n.Chr. sind wir vom Fische-Zeitalter ins Wassermann-Zeitalter übergetreten. Das heißt, dass es fortan darum gehen wird, Selbstbewusstsein zu entwickeln, damit wir unseren individuellen Platz im Rahmen eines größeren Ganzen einnehmen können. Und zwar gleichberechtigt zu all unseren Mitmenschen und im Bewusstsein von Selbstbestimmtheit, Freigeistigkeit und mit dem aus dem Fische-Zeitalter erworbenen Mitgefühl, jedoch ohne des ihm ebenfalls anhängenden Mitleidens.

Keine wahrlich leichte Aufgabe, denn was ca. 2000 Jahre über Sündhaftigkeit, Menschen-Schuld und Sühnen-Müssen im Kollektiv-Bewusstsein abgespeichert ist, bedarf einer radikalen Neuausrichtung.

Angesichts der globalen Herausforderungen, die an das Massenbewusstsein „Mensch auf Erden“ gestellt werden, kann es nur eine Lösung geben, um dieses wahrlich gigantische Unterfangen so reibungsfrei wie möglich umzusetzen: Wir brauchen eine neue Währung. Eine Währung, die weder mit Zahlen jongliert, noch Geld als Wertmaßstab für menschliches Leben ansieht. Eine Währung, die zum Ausspruch „Liberté, Egalité, Fraternité“, (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) passt und die mit der Energie des Wassermanns zur höchsten Vollendung gebracht werden will.

Dazu braucht es nicht unbedingt eine neue Revolution, aber sehr wohl eine Evolution: der des menschlichen Bewusstseins. Solange wir Menschen glauben, das Entscheidende im Leben sei das, was wir mit unseren fünf Sinnen sehen und anfassen können, solange wir meinen, dass wir nur materiell etwas bewegen müssten, um unser Leben „in den Griff zu bekommen“, solange werden wir uns mit mehr Unbill auseinandersetzen müssen als jemals zuvor.

Auch wenn sich in diesem Mars-Jahr die Spannung zwischen Uranus und Pluto endlich auflöst, so bleibt doch die Zeit auch noch die kommenden Jahre unter Plutos Einfluss. Es wird also auch weiterhin um tiefe Transformationsprozesse, das große „Stirb-und-Werde-Prinzip“ und die Frage gehen: Kann die Menschheit wie „Phönix aus der Asche“ aufsteigen in ein neues Bewusstsein, sprich sich aus alten Vorstellungen, Einstellungen, Glaubensinhalten und gesellschaftlich festgefahrenen Strukturen lösen? So sanft und gleichzeitig radikal wie möglich? Um zu einem wahrhaftigen Wesen heranzureifen, das der Zeitqualität des 21. Jahrhunderts angemessen ist?

Mit einer neuen Währung ganz bestimmt! Ersetzen wir also den – zumindest in der westlichen Welt – allgegenwärtigen Götzen „Konsum“ als Wertmaßstab durch Spiritualität (von lat. „spiritualis“ – vom Geiste erfüllt).

Spiritualität als neue Währung anzunehmen lässt uns zum Wesentlichen im Leben gelangen, nämlich dem, was währt, also von Dauer ist oder dem, was wahr ist oder zumindest der Wahrheit dient (einer Höheren Wahrheit, einer „oktavierten“ Wahrheit – Uranus als Oktavierer von Merkur).

Lassen wir unser Leben doch fortan „vom Geiste erfüllt“ sich entwickeln und weisen dem Alleinherrscher „Geld-Materialismus-Konsum“ in dieser neuen Zeit freiwillig seinen angemessen-würdigen Platz als hilfreichen Diener zu. Dann muss uns Pluto gar nicht erst „in Sack und Asche“ zwingen.

Leben wir doch „in spiritualis“ unseren Alltag, indem wir unser wahres Menschsein mehr und mehr entdecken und nur noch dem in unserem Leben Raum geben, was uns stärkt und dem Leben wahrhaft dient.

In diesem Sinne könnte für einen Widder-Geborenen „in spiritualis“ bedeuten, etwas in Angriff zu nehmen, was er noch nie zuvor getan hat und was der Allgemeinheit eine neue konstruktive Richtung weist.

Für einen Stier-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, sich nachhaltigem Besitz-Streben zu verschreiben, also etwas zu schaffen, das im Einklang mit Mutter Erde steht und als gemeinschaftlicher Bewirtschaftungsort den Gruppensinn fördert.

Für einen Zwilling-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, in Verbindung mit Gott-und-der-Welt auf eine heiter-leichte Art und Weise im Alltagsgeschehen seinen Mitmenschen als Informations-Vermittler zu dienen, die vorurteilsfreie Kommunikation im Miteinander zu fördern und als Vorbild neutraler Offenheit bezüglich aller Ebenen menschlichen Seins zu leben.

Für einen Krebs-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, danach zu streben, die tiefe Liebe zu allen fühlenden Wesen und zur Schöpfung zu entwickeln und über die Mutterliebe und den Weg der selbstlosen Hingabe sich der Großen Mutter in sich selbst gewahr zu werden.

Für einen Löwe-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, sich ganz seiner Herzensgüte hinzugeben, aus ihr heraus in schöpferischer Zentriertheit zu leben und seinen Mitmenschen als „Großer Vater“ Würde und wahre menschliche Größe vorzuleben.

Für einen Jungfrau-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, sich in beständiger Achtsamkeit zu üben und eine tiefe Liebe zum Detail und den kleinen Dingen des Alltags zu entwickeln bis hin zur dienenden, umsichtigen Grundhaltung gegenüber einer höheren Ordnung im Sinne der Schöpfung.

Für einen Waage-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, im inneren Frieden aufzugehen und den weltlichen Angelegenheiten gelassen zu begegnen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und schließlich allem im Leben eine (wertfreie) Gleichgültigkeit im Sinne von Gleichmut entgegenzubringen.

Für einen Skorpion-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, alles zu wandeln, was der Wandlung bedarf und sich der höchsten Form der Selbstverwirklichung zu öffnen, einer selbstlosen Entwicklung, die sich nur noch der Weiterentwicklung eines größeren Ganzen verschreibt.

Für einen Schütze-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, ein tiefes Vertrauen in das Leben zu gewinnen durch die Entwicklung von Weisheit und Rückbindung an das Göttliche (religio im ursprünglichen Sinne) und um den nötigen Weitblick zu bekommen, den all-umfassenden Sinn des Lebens zu erkennen und einsichtig (weitblickend-weise) zu verbreiten.

Für einen Steinbock-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, sich durch Fleiß, Pflichtbewusstsein und langsame, gründliche, innere Reife zu einem durch und durch integeren Menschen zu entwickeln, der als Meister der Klarheit und Aufrichtigkeit Wesentliches aufzuzeigen vermag.

Für einen Wassermann-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, seinen Einfallsreichtum für höchste Werte einzusetzen, visionäre Zukunftsperspektiven zu entwerfen, soziale Verantwortung mit genialen, unkonventionellen Problem-Lösungen zu einen und seiner Freiheitsliebe darin Ausdruck zu verleihen, alles sein zu können, ohne den Anspruch, es auch sein zu müssen.

Für den Fische-Geborenen könnte „in spiritualis“ bedeuten, durch die tiefe Hingabe an das Leben und die ihm innewohnende Göttlichkeit tiefes Urvertrauen zu entwickeln, darin die eigene Persönlichkeit zu transzendieren und im Erleben von bedingungsloser Liebe echte Spiritualität zu entfalten und jenseits des begrenzten Egos im grenzenlosen Gefühl des Alleinseins (All-Eins-Seins), alles zu lieben, was ist.

Nehmen wir doch die Herausforderung an und öffnen uns unseren tieferen Wahrheiten, die in jedem von uns warten, gelebt zu werden und führen uns selbst in ein neues Bewusstsein, indem wir der Spiritualität im oben genannten Sinne den Raum gewähren, der ihr im 21. Jahrhundert gebührt – die Welt wird uns folgen, wenn wir ihr mit guten Beispiel voran gehen.

Braunschweig, 07.04.2016
Susanne Hoffmann
veröffentlicht im "Sternbild", Ausgabe Juni 2016

Sternbild 2015-06

Im Spiegel der Erkenntnis oder warum das Schicksal kein mieser Verräter ist

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass einige Menschen im Leben vom Schicksal begünstigt sind, andere es dafür umso „dicker“ bekommen? Man könnte es fast glauben, wenn beispielsweise die Nachbarin ein gesundes Kind nach dem anderen zur Welt bringt, einen Mann hat, der gut verdient und auch sonst scheinbar kein Wölkchen am Lebenshimmel erscheint, während man selbst als junge, al-leinerziehende Mutter mit einem behinderten Kind am Lebenshorizont keine Sonne mehr sieht. Aber ist das Leben wirklich nur ein in Szene gesetz-tes Glücksspiel, indem das Schicksal willkürlich mal als Gönner, mal als mieser Verräter erscheint?

Der Physiker, Albert Einstein, sagte einmal: „Gott würfelt nicht.“ Was meinte er damit? Sicherlich, dass das Universum auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten beruht. Vielleicht aber auch, dass es bei allem, was existiert, eine übergeordnete Kraft gibt, die keinen Zufall im Sinne von Willkür kennt und die alle Ereignisse sowohl im Großen (Universum) als auch im Kleinen (Menschenleben) bei genauerer Betrachtung als zutiefst sinnvoll er-scheinen lässt. Gibt es also auch im menschlichen Leben Gesetzmäßig-keit, eine Art Lebensplan, der jedes Schicksal zu-tiefst sinnvoll macht, auch wenn es einem manchmal schwer fällt, das anzunehmen? Die all-umfassende Symbolsprache der Astrologie antwortet darauf eindeutig mit „Ja“. Mit ihrer „Geburtsstundenschau“ ist sie ein hervorragendes Mittel, dem Schicksals- bzw. Lebensweg eines Menschen auf die Spur zu kommen und die tiefe Sinnhaftigkeit aller Lebensvorkommnisse begreifen zu helfen.

Wie gut dieses Begreifen gelingt, liegt bei Jedem selbst und hat vor allem bei schwierigen und wechselvollen Lebensverhältnissen/-umständen mit der Grundhaltung des Betroffenen zu tun. Wer bei einschneidenden Ereignissen wie z.B. dem Tod eines nahen Angehörigen oder wie bei obigem Beispiel der Nachbarin von „Schicksalsschlägen“ spricht, muss sich fast zwangsläufig als unterlegenes Opfer eines Schicksals empfinden, das ihn willkürlich trifft. Aus dieser Haltung heraus ist es schwer, handlungsfähig zu bleiben, denn als Opfer fühlt man sich allgemein ohnmächtig im Sinne von „machtlos“. Dadurch wird man zum Leidtragenden, einem passiv Erduldenden, der sich weit davon entfernt, in seinem Schicksal einen tieferen Sinn oder gar eine Chance zu innerem Wachstum, innerer Reife sehen zu können. Hingegen ist jemand, der es im Sinne Einsteins‘ „Gott würfelt nicht“ für möglich hält, dass nichts grundlos und ohne tieferen Sinnzusammenhang geschieht, in der Lage, sein Schicksal als Spiegel der Selbst-Erkenntnis zu nutzen und auch bei größter Herausforderung eine versöhnliche Haltung anzunehmen, um im konstruktiven Umgang mit dem Leid dem Schicksal die Hand zu reichen, ohne sich von ihm verraten oder geschlagen zu fühlen. Zugegebenermaßen braucht Letzteres einiges an Mut. Wer sich selbst nicht als Opfer sieht und zudem an eine tiefere Sinnhaftigkeit allen Geschehens glaubt, übernimmt Selbstverantwortung. Die äußeren Umstände sind nicht länger Handlanger eines „miesen Verräters“, sondern werden zu Entwicklungshelfern in einem tiefgreifenden Selbst-Erkenntnis-Prozess, dessen Ziel es einzig und allein ist, das Unbewusste, gegebenenfalls Leben übergreifende Gesetzmäßige bewusst zu machen und den darin eingebetteten, eigenen Schatten, zu entdecken und durch Bewusstwerdung zu durchlichten. Obwohl dieser Weg nicht unbedingt ein leichter ist, bietet er die großartige Möglichkeit, wahrhaft selbst-bewusst zu werden und auf einzigartige Weise lebendig zu sein.

Braunschweig, 02.03.2015
Susanne Hoffmann
veröffentlicht im "Sternbild", Ausgabe Juni 2015

Sternbild 2015-11

Wo die Angst ist, ist der Weg oder warum Krisen eigentlich Chancen sind

Wir leben in einer spannenden Zeit. Die Welt ist im Wandel – und unbeständiger wie noch nie. Plötzliche Ereignisse häufen sich. Was heute noch sicher erscheint, kann morgen schon in die Brüche gehen. Uranus lässt grüßen. In seiner Qualität liegt der Aufbruch des Althergebrachten. In seiner Energie fallen äußere Sicherheiten blitzschnell und plötzlich ist die Krise da.

Wer in diesen Krisen-Zeiten seinem Herzen folgt, hat wunderbare Chancen, das Bestmögliche aus seinen Leben zu machen. Warum? Weil Krisen etwas Besonderes sind. Weil sie das Gewohnte erschüttern. Weil sie Diener der Seele sind. Denn in der Regel treffen Krisen mitten ins Herz, dorthin also, schenkt man den Überlieferungen der Alten Ägypter glauben, wo die Seele ihre irdische Heimstatt hat und mit uns über die Gefühlswelt in Verbindung steht. Das physische Herz ist sicher nicht von ungefähr das Kernstück, der Motor, unseres körperlichen Lebens. Hört dieser Motor auf zu schlagen, sprich wird der Lebensfluss blockiert, sind wir nicht mehr lebens-fähig.

Doch bevor es dazu kommt, schenkt uns das Leben (oder unsere Seele) eine Krise (von griechisch: krisis = entscheidender Wendepunkt) in Form von Situationen, die uns auffordern, etwas zu ändern, zu wenden.

Zugegeben: Wer plötzlich seinen Arbeitsplatz verliert, eine schwerwiegende Diagnose erhält, unvermutet vor dem Aus seiner Ehe steht oder den Tod seines Partners, Kindes oder engsten Freundes zu verkraften hat, wird die positiven Seiten einer solchen Lebenskrise im ersten Moment vielleicht weder sehen, noch als Chance nutzen können. Doch wer es trotz allem schafft, genau in sich hinein zu hören und in der Herausforderung einer Krise der Stimme seines Herzens zu lauschen, kann daraus gestärkt hervorgehen und sehr bewusst seinem Lebensweg folgen und damit seiner wahren Bestimmung. Vorher muss allerdings Unbewusstes ins Bewusstsein rücken dürfen. Nehmen wir die Krise als Chance wahr, können auch die mit ihr einhergehenden Ängste als etwas Positives betrachtet werden. Sie werden nämlich dann zu kleinen Leuchtfeuern, die uns den Weg weisen, wo es hinzusehen gilt – vorausgesetzt wir wollen die Energie der Krise für unsere Entwicklung und für inneres Wachstum auch wirklich nutzen. In der Regel verbergen sich hinter Ängsten nämlich unterdrückte Gefühle aus der Vergangenheit.

Wer beispielsweise unbewusst Angst vor dem Alleinsein hat, wird durch den Verlust des Partners in eine Krise gebracht, die ihn mit dieser Angst direkt konfrontiert und es besteht nun die Möglichkeit, sich mit den damit einhergehenden Gefühlen intensiv auseinanderzusetzen. Kraft und Stärke winken demjenigen, der durch die Gefühle hindurchgeht, anstatt sie zu verdrängen.

Entlässt man sie im Lichte der Angst aus ihrem Schattendasein, sprich gibt ihnen angemessenen Raum, können sie kraft unserer Absicht ins Fließen kommen.

Denn wie sagte einst Heraklit, der alt-griechische Philosoph, im Hinblick auf das Leben und die Natur: „Panta rei – Alles fließt“.

Gefühle wollen erlebt, gelebt und wahrgenommen werden, vor allem aber wollen sie fließen. Und weil Gefühle direkt mit dem Körperempfinden in Verbindung stehen, gibt es dafür Tränen.

Wir können weinen, und das nicht nur bei Traurigkeit. Nicht von ungefähr gibt es den Ausspruch „Tränen lachen“. Und wer hat nicht schon mal vor Rührung geweint? Auch die Wut kennt Tränen. Meistens reißt man sich jedoch zusammen. Vor allem Wut und Zorn werden gern unterdrückt (schließlich ist man von Kindesbeinen dazu angehalten worden – meist unter Strafandrohung).

Der Preis für jede Unterdrückung ist jedoch hoch, denn ein wahrer Teufelskreis der Unbewusstheit kommt dabei in Gang. Dieser könnte sich am Ende als eigener Totengräber der seelischen Kräfte wahrer Herzensangelegenheiten erweisen, wenn wir uns nicht all unseren Gefühlen stellen. Es braucht dazu nur unsere innere Bereitschaft. Wir erhalten dafür etwas, das nicht in Gold aufzuwiegen ist: unseren authentischen Schwung, unseren unverwechselbaren und einzigartigen Selbstausdruck im Leben.

Warum entscheiden wir uns also nicht, allen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, ohne uns selbst oder anderen dabei zu schaden? Öffnen wir unser Herz, um allen darin liegenden Schmerz zu versöhnen – ganz wie im Märchen. In ihm symbolisiert das Herz die Gefühlswelt. Diese dient dem Helden immer zur (Er-)Lösung und zur (Ver-)Wandlung und am Ende steht das höchste Glück. Machen wir es diesen Helden nach. Nutzen wir die Energie der Krise, gehen wir unseren Ängsten auf den Grund, nehmen die verborgenen Gefühle an und durchlaufen tiefgreifende innere Prozesse, die unseren Herzensangelegenheiten eine Stimme verleihen und die schließlich zu einer Grundlage werden, auf der wir zuversichtlich und sicher zu stehen vermögen – all-ein und aus uns selbst heraus.

Sobald wir nämlich bereit sind, der Stimme unseres Herzens zu folgen, gelangen wir auf die Spur von unserem Seelenplan und erhalten am Ende, unabhängig von den äußeren Umständen, das, was wir uns am sehnlichsten Wünschen: die (bedingungslose) Liebe unserer Seele in Form von Geborgenheit, Sicherheit, Anerkennung und Wertschätzung.

Braunschweig, 24.07.2015
Susanne Hoffmann
veröffentlicht im "Sternbild", Ausgabe November 2015